©Letitia Gaba

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Über

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Statement

Beim Arbeiten verlasse ich mich auf das Unterbewusstsein, das sich auf das Papier visualisiert, um sich später mit dem Bewusstsein zusammen zu tun, um zu „verstehen“, was das Unterbewusstsein zeigen will.



Technik & Inhalt

Ich arbeite v.a im Bereich Grafik - Handzeichnung, Druckgrafik und "Textilgrafik" - und bewege mich zwischen dem - an Naturformen gebundenen - Abstrakten und dem lebendigen Gegenständlichen. Ich zeichne, schneide in Holz- und Linolplatten, drucke, stempele, übermale, fotografiere und nähe, manchmal alles auf einmal, für eine Arbeit, weshalb auch die seriellen Arbeiten nie identisch sind. Dabei entstehen oft Figuren (oder auch "Gedanken"), die sich aus verschiedenem Geflecht "entblößen" und befreien: aus verschlingenden, verstrickenden Linien, aus einem Räderwerk, aus Welten, aus unsichtbaren "Leeren", aus unausgesprochenen Worten … und die in einem Prozess zu dem werden (sollen), was ihren lebendigen Kern ausmacht auf der Suche nach einer Freiheit, die immanent immer existiert, die ich aber sehr oft als überdeckt, verschleiert und verraten empfand. / LG

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Kritiken / Auszüge

„[...] An Kleinteiligkeit und Sorgfalt sind die Arbeiten der gebürtigen Rumänin [...] kaum zu übertreffen. So kombiniert sie meisterlich Linolschnitte mit malerisch-zeichnerischen Akzentuierungen. Die kraftvolle Kontrastierung des flächigen Drucks wird durchkreuzt von unzähligen Fransen und tückischen Spuren, die von der Vielteiligkeit und Verwirrungen unserer Erfahrung erzählen.[...] Beharrlich tastet Gaba sich in der Schwebe zwischen figürlicher und abstrakter Darstellung in einem Bereich unterhalb der Oberfläche, in dem alle unsere Erfahrungen seit unserer frühester Kindheit in der Gegenwart unseres gelebten Lebens fortdauern.[...]" / © Jürgen Kisters, Journalist, freier Autor (Auszug aus e. Artikel / KSTA)

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Letitia Gaba ist eine Künstlerin mit einer Sensibilität für das Imaginäre, für einen symbolischen Ad-hoc-Raum, der für das persönliche Unbewusste offen ist und durch eine freie Organisation der Kommunikation verdoppelt wird. Die Bilder sind von einer spannungsgeladenen, scheinbar spontanen Individualität durchdrungen, voller kalligrafischer Raffinesse, oft poetisch, aber ohne literarische Romantik. So entsteht in den Grafiken und Gemälden von Letitia Gaba ein mehrdeutiges visuelles Universum, das sowohl dramatisch als auch metaphorisch ist, in dem Weiß und Schwarz vorherrschen, eine Landkarte der möglichen Welten, die kalt zwischen einem unbestimmten Himmel und einer unbestimmten Erde oder zwischen zarten, verspielten asexuellen Strukturen oder zwischen großen, rötlichen Flächen zittern, in denen der weiße Fleck und die schwarze Linie die Pulsationen einer echten, danteesken Genese beschreiben. Das Verhältnis zwischen Impulsivität und Ausdrucksdichte auf der einen Seite und der Architektur des Ganzen mit diskursiven und komplementären Elementen auf der anderen Seite ist ausgewogen und führt zu seltsamen synthetischen Assemblagen, die offen für Interpretationen, aber auch für fragende Gefühle sind. Die Werke von Letitia Gaba scheinen eine Art wohltemperierte Befreiung von den Gewissheiten rein deskriptiver, historischer Welten darzustellen, indem sie eine Art strukturelle Anarchie vorschlagen, die durch sich wiederholenden Formen verkleidet ist: undefinierte Kreise, geodätische Kugeln und Kuppeln, mögliche üppige Gärten, vage robotische Landschaften, Pflanzenfragmente und exotische Schichtungen, zeitlose Universen mit mysteriösen Gesetzen und Teil/Ganzes-Verhältnissen oder ernsthafte, noch unbekannte, mechanistische und vielleicht zerstörerische unterirdische Energien, warum nicht ... Dieser Schematismus, der sowohl technisch als auch transzendent ist, fragmentiert, manchmal gewaltsam, manchmal kartografisch und antilyrisch, verleiht dem Spiel der Formen und der ideellen Bedeutungen eine Naivität, aber auch eine Strenge, die, sagen wir, dodekaphonisch ist, sorgfältig organisiert, aber voller Frische, aber auch voller tiefer Unruhe. Manchmal verblüffen die Tentakelhaftigkeit, die Distanziertheit oder auch das zarte, informelle, jugendliche Spiel mit einem Hauch von Unbekümmertheit in einer futuristischen metaphorischen Unschärfe. Zu anderen Zeiten nimmt die imaginäre Aufladung das symbolische Gewicht von gebrochenen Flügeln oder semantischen Anspielungen auf das asiatische Theater an. Schließlich kann man die gute Vertrautheit der Künstlerin mit der zeitgenössischen paradigmatischen Ausdrucksweise feststellen, aber auch mit der Kraft/Notwendigkeit, sich in einem unvorhersehbaren und gewalttätigen ästhetischen Feld wie dem unserer Tage zu individualisieren. Letitia Gaba verfügt über einen soliden ideellen Weg auf der Suche nach ihrer eigenen Sprache, und wie jede rastlose Künstlerin, aber voller Vitalität, definiert sie sich selbst neu in dem Bemühen, mit sich selbst und mit anderen durch Ideen und plastischen Ausdruck in einen Dialog zu treten, indem sie als Zeugin und beteiligte Teilnehmerin einen reflexiv-ästhetischen Raum, eine freie, lebendige und individualisierende Wahrnehmung in der starken, manchmal zu starken, existenziellen Spannung der heutigen Welt vorschlägt. / ©Nicolae Macovei, Kunstkritiker, Künstler, Theaterdirektor / Text übersetzt aus dem Rumänischem / LG

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Originaltext: Letiția Gaba este un artist al sensibilității imaginarului, al unui spațiusimbolic ad-hoc, întredeschis inconștientului personal, dublat de o liberăorganizare a comunicării. Imaginea îmbracă o individualitate tensionată, aparentspontană, plină de rafinament caligrafic, poetic adeseori, fără însă a fi romanțiosori literar. Astfel, în grafica și pictura Letiției Gaba, se generează un universvizual ambigu, dramatic și metaforic deopotrivă, unde predomină albul și negrutraseelor, de hartă sui-generis a unor posibile lumi fremătînd rece între un cer șiun pămînt indefinit sau delicate structuri ludice asexuate ori mari suprafețe deroșu, unde pata de alb și linia neagră, descriu pulsațiile unor adevărate dantelăriigenuine. Raportul dintre impulsivitatea și densitatea de expresie, pe de o parteși, pe de altă parte, arhitectura intregului, cu itemuri discursive și complementaredeopotrivă, se echilibrează rezultînd ansambluri sintetice stranii, deschiseinterpretărilor dar, totodată, și emoției interogative. Lucrările Letiției Gaba par areprezenta un fel de eliberare, bine temperată, în raport cu certitudinile unorlumi pur descriptive, istorice, propunînd un fel de anarhie structurală disimulatăîn forme repetitive: cercuri nedefinite, globuri și cupole geodezice, posibilegrădini luxuriante, peisaje vag robotizate, fragmente de plante și stratificăriexotice, universuri atemporale cu legi și raporturi parte/întreg misterioase orienergii subterane grave, necunoscute încă, mecaniciste, și poate distructive, dece nu... Acest schematism ʺtehnicʺ și transcendent deopotrivă, fragmentat,violent uneori, cartografic și antiliric alteori, pune în jocul formelor și alsemnificațiilor ideatice o naivitate dar și o rigoare să zicem, dodecafonică, atentorganizată, însă plină de prospețime dar și de profundă neliniște. Uneori tentagratuității, a distanțării sau chiar a jocului delicat, informal, adolescentin, uimescprintr-o notă de abandon într-un indistinct metaforic futurist. Alteori încărcăturaimagistică capătă o greutate simbolică de aripi frînte ori de aluzii semantice deteatru asiatic. În sfîrșit, se poate remarca buna familiarizare a artistei cu modulde exprimare paradigmatic contemporan dar și cu puterea/necesitatea de a seindividualiza într-un cîmp estetic imprevizibil și violent ca cel al zilelor noastre. Letiția Gaba posedă un solid parcurs ideatic în căutarea limbajului propriuși, ca orice artist neliniștit, însă plin de vitalitate, se definește/redefinește odatăcu efortul de a dialoga cu sine și cu ceilalți prin idee și expresie plastică.Propunînd, ca martor și participant implicat, un spațiu reflexiv-estetic, opercepție liberă, vie și individualizantă, în puternica, uneori prea puternica,tensiune existențială a lumii de astăzi. / ©Nicolae Macovei, critic de artă, artist, regizor de teatru

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Weitere Kritiken: Art(at)LetitiaGaba.de

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Fotos (Zum Vergrössern anklicken)

 

 

Blick ins Atelier

 

Atelier

Schneiden in Linol (c)O. Wachenfeld

 

Geschnittene Linolplatte

 

Angefangene Linolplatte

Schneiden in Linol / (c)Oliver Wachenfeld

 

Angefangene Linolplatte

 

Anordnung/en

Detail einer Grafik

 

Anordnung/en

 

Anodnung/en

Detail einer Grafik

 

Anordnung/en

 

Skizzen

Vorbereitung der Grafiken für die Nähmaschine

 

Schnitzen einer Zeichnung auf einer Platte

 

Vorbereitung/en

Vorbereitung/en

 

(Hand)Näharbeit

 

Anbringen der Röntgenaufnahme auf die Zeichnung

Detail

 

Im Atelier

 

Im Atelier

Im Atelier

 

Dialog in Agora, Cluj-Napoca

 

Dialog in Agora, Cluj-Napoca

(c)Robert Mohren

 

(c)Patrick Lofredi

 

 

Im Atelier

 

(c)Sharam Mirzae

 

(c)Oliver Wachenfeld

 

(c)Oliver Wachenfeld

...mit rumänischen folklorischen Mustern...

 

(C)Dalton Gadanec / IDA, Kunsthalle M. Hornbach, Köln

 

(C)Luna Gaba / IDA, Frauenmuseum Bonn

(C)Luna Gaba / Lesung & Ausstellung in der Galerie Display

(C)Luna Gaba / IDA, Frauenmuseum Bonn

 

(C)Mirko Polo / Atelier

 

...bemalt...

 

 

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